Getreide

Produkte aus Getreide gehören weltweit zu den Grundnahrungsmitteln der Menschen. Erste Getreideanbaugebiete lagen im nahen Osten, die dann bis nach Westeuropa kamen. Andere Getreidearten wie Mais und Reis kamen aus Mittelamerika und Asien. Einst aus Süßgräsern gewonnen wurde Getreide im Laufe seiner Entwicklung kultiviert und für die heutige Landwirtschaft veredelt. Somit stiegen die Erträge gegenüber der Sorten aus dem Urkorn an, schließlich muss das bestellte Land effektiv genutzt werden, um die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. Zu den wichtigsten Getreidesorten in unserem Anbaugebiet zählen unter anderem Weizen, Roggen, Hirse, Hafer, Gerste und Mais. In der Viehwirtschaft stellt Getreide ein wichtiges Futtermittel dar, knapp ein Drittel des weltweiten Getreideanbaus wird als Viehfutter verarbeitet.

Weizen findet nach der Ernte Verwendung in Brot und anderen Backwaren bzw. dessen sogenannten Hartweizen in Teigwaren, wie Nudeln. Roggen, der in kälteren Regionen auf leichten, sauren und sandigen Böden gut gedeiht, wird ebenfalls in der Brotherstellung verarbeitet und auch als Viehfutter verwendet. Als Viehfutter kommt auch die Gerste in Frage, dessen Nutzung ist aber schon etwas vielfältiger. Gerste folgt als anspruchslose Frucht dem Weizen und findet als Sommergerste Verwendung als Brauzutat in der Malzherstellung. Eine weitere Viehfuttergetreidesorte ist der Hafer, der auch in der Biokost verwendet wird. Hirse, wichtiges Getreide für die Ernährung in Afrika wird bei uns zu zu Viehfutter verarbeitet. Und schließlich Mais, welches auch als Viehfutter verwendet wird ist auch als Gemüseart sehr beliebt.

Beim Getreide wird zwischen Sommer- und Wintergetreide unterschieden. Wintergetreide wird ab dem Herbst (September) auf die Felder ausgesät und kann im Folgejahr (Juli) geerntet werden. Vorteil der Wintersaat liegen in der längeren Vegetationszeit, die auch in der überwiegend feuchten Herbst-, Winter- und Frühjahrszeit liegt. Nicht zu vergessen die steigende Wärme im Frühjahr, die dazu beiträgt, dass Wintergetreide bessere Ernteergebnisse liefert als Sommergetreide. Sommergetreide, im März ausgesät, ist in einem kürzeren Abschnitt erntereif und kann auch ab Juli gemäht werden.

Getreide wird in folgende Reifestufen unterschieden;

  • Milchreife lässt aus dem Getreidekorn durch Quetschen eine milchige Flüssigkeit heraus.
  • Teigreife wird erreicht, wenn man das Korn immer noch quetschen kann und der Inhalt mehr Konsistenz aufweist.
  • Gelbreife ist, wenn das Getreidekorn hart ist und sich nicht mehr zerquetschen lässt.
  • Vollreife bezeichnet den Zustand, wo das Getreide seine Wachstumsphase abgeschlossen hat.
  • Totreife ist der Zustand, wo der Wassergehalt soweit abgenommen hat, so dass das Getreide gedroschen werden kann.
  • Notreife wird durch vorzeitiges Abreifen erreicht, welches auf eine zu lange Trockenperiode hinweist.

Wir vertreiben für Sie Getreidesorten aller Art sowohl für die Aussaat auf dem Feld, als auch für die Viehwirtschaft.

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