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Pflanzkartoffeln

Nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch bei vielen Biobauern und Hobbygärtnern sehr beliebt ist die Kartoffel. Zählt sie doch neben den Getreideprodukten zum Grundnahrungsmittel und kann auf vielerlei Art verarbeitet und zubereitet werden. Ihre Sorten unterscheiden sich nicht nur in ihrer Größe und Geschmack, sie unterscheiden sich auch in fest kochend oder mehlig.

Zum Anbau von Kartoffeln gibt es nicht nur eine Vielzahl an Sorten, die ihre ganz persönlichen Eigenschaften und Ansprüche haben, es gibt auch hier alte Sorten oder veredelte, die sich meist in der Größe unterscheiden. Als Kartoffelanbauer, ob professionell, biologisch oder kleingärtnerisch sollte man sich vorab darüber Gedanken machen, welche Sorten man anbauen will. Bei Landwirten und Biobauern richtet sich die Frage in erster Linie nach dem Absatzmarkt. Hingegen der Hobbygärtner frei nach seinem Geschmack eine oder mehrere Sorten pflanzen kann. Nun muss abgeklärt werden, welche Bodenbeschaffenheit die zu pflanzende Kartoffel beansprucht. Zu guter Letzt ist es noch wichtig, ob die Kartoffel als Speise- oder Wirtschaftskartoffel, als zur Tierfutterverarbeitung benötigt wird.

Sind diese Fragen erst einmal geklärt, stellt sich nun die Frage; warum Pflanzkartoffel? Eine normale Kartoffel keimt nach einer gewissen Zeit, wenn diese ein paar Wochen normal gelagert wird. Die Pflanzkartoffel wird so gelagert, dass sie nicht vor der Pflanzung keimt, sie entwickelt dadurch eine hohe Keimfähigkeit, die sich auch im Ernteergebnis wiederspiegelt. So sollte für die Kartoffelanpflanzung immer eine Pflanzkartoffel genommen werden, die Sie bei uns nicht nur in den gängigsten Sorten finden. Spezielle Sorten, oder auch alte Kartoffelsorten können auf Anfrage stets beschafft werden.

Zur Vorbereitung für das Pflanzen der Kartoffel wird empfohlen die Saatkartoffeln in einem mittelwarmen (10-15°) Raum vorzutreiben. Wann die Zeit für das Setzen der Saatkartoffel gekommen ist kann nicht eindeutig gesagt werden. Wichtig ist, dass die jungen Pflanzen die Eisheiligen überstehen müssen, um eine erfolgreiche Ernte zu garantieren. Die beste Zeit ist in den Monaten April und Mai, je nach vorhandenen Wetterbedingungen. Für die Saat der Kartoffel ist ein atmungsaktiver-, wärme- und wasserdurchlässiger Boden wichtig. Sind die ersten Triebe an die Oberfläche gelangt, dann sollten die Kartoffelpflanzen angehäufelt werden. Dies gibt der Pflanze nicht nur einen besseren Halt, sondern schützt sie noch ein wenig vor den Nachtfrösten.

Bei der Ernte muss entschieden werden, ob es Frühkartoffeln sein sollen, und wenn ja, sehr frühe-, oder mittelfrühe-, mittelspäte- oder späte Kartoffeln.

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