Torf

Die wichtigste Basis zur Herstellung von hochwertigen Kultursubstraten für den professionellen Gartenbau ist Torf. Die hohen Anforderungen im landwirtschaftlichen Gemüseanbau und der zunehmende Mangel an Torf setzt Erwerbsbauern unter Druck. Gerade im Anbau von Jungpflanzen in der industriellen Pflanzenproduktion wird der Torf wegen seiner physikalischen Eigenschaften. Neben der leichten maschinellen Verarbeitung ist Torf hochverdichtbar, speichert dadurch das Wasser und hat einen positiven Einfluss auf das Wachstum der Pflanze.

Als Bestandteil des Kultursubstrat wird Torf mit Kalk neutralisiert, mit Sand- und Tonteilen angereichert, mit Nährsalzen und weiteren Stoffen ergänzt und mit Kalk neutralisiert. Das Substrat definiert sich als schwerer saurer Boden, den einige Pflanzen für ihren Säurehaushalt benötigen. Moorgewächse, wie Rhododendren und Azaleen benötigen diesen schweren, sauren Boden und können diesen als Beimischung oder fast pur erhalten. Für den Gartenbau werden Weiß- und Schwarztorfe verwendet, die entweder unbehandelt angewendet werden oder zum Kultursubstrat verarbeitet werden.

Eine überwiegende Nutzung im kleingärtnerischen Sinne ist nicht empfehlenswert, da Torf meist in erworbenen Jungpflanzen enthalten ist und eine zu intensive Nutzung den Boden nicht verbessert sondern verschlechtert. Das Torf aus dem Hochmoor ist äußerst nährstoffarm und führt zur Bodenversauerung. Für die Verwendung sollte Torf thermisch behandelt werden, Nährstoffe werden für die Pflanzen zugänglicher und eventuelle Schädlinge abgetötet.

Um die Umwelt nachhaltig zu schützen, bieten wir auch alternative Torfersatzprodukte an, die im Gartenbereich verwendet werden können.

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